Jetzt schon mitdenken. Gestalten Sie Ihr Badezimmer barrierefrei.

Ein Badezimmer begleitet uns oft über Jahrzehnte. Umso wichtiger ist es, bei der Planung nicht nur an das Hier und Jetzt zu denken, sondern auch an zukünftige Anforderungen. Sich für ein barrierefreies Bad zu entscheiden bedeutet nicht, Funktionalität gegen Design einzutauschen. Im Gegenteil, moderne Lösungen verbinden Ästhetik, Sicherheit und Flexibilität.
Die barrierefreie Dusche – sicher und komfortabel.
Die bodengleiche Dusche ist das Herzstück eines barrierefreien Badezimmers. Sie ermöglicht einen stufenlosen Einstieg und reduziert das Sturzrisiko deutlich. Ausreichend Bewegungsfläche ist entscheidend, sodass die Dusche auch mit eingeschränkter Mobilität oder mit Hilfsmitteln problemlos genutzt werden kann. Rutschhemmende Bodenbeläge, Haltegriffe und optional integrierbare Sitzmöglichkeiten erhöhen die Sicherheit zusätzlich. Wer vorausschauend plant, kann solche Elemente dezent integrieren oder später unkompliziert nachrüsten.
Barrierefreies WC – Bewegungsfreiheit und Stabilität.
Auch der WC-Bereich sollte mit Weitsicht geplant werden. Ausreichend Platz seitlich und vor dem WC sorgt dafür, dass es komfortabel nutzbar bleibt, auch mit Rollator oder bei eingeschränkter Beweglichkeit. Eine stabile Wandkonstruktion ermöglicht die spätere Montage von Stütz- oder Klappgriffen, ohne größere Umbauten. Diese bieten Sicherheit beim Hinsetzen und Aufstehen und lassen sich heute in modernen, unauffälligen Designs umsetzen.
Barrierefreies Waschbecken – flexibel und ergonomisch.
Ein wandhängendes Waschbecken schafft wertvolle Beinfreiheit und kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen genutzt werden. Die Höhe lässt sich individuell anpassen, was den Rücken entlastet und den Komfort steigert. Wichtig ist zudem, dass Armaturen, Seifenspender und Handtücher gut erreichbar positioniert sind. Ein Spiegel, der sowohl im Sitzen als auch im Stehen nutzbar ist, rundet das Konzept ab.